Nein zur angekündigten Austeritätspolitik der Regierung! Non à la politique d'austérité annoncée par le gouvernement!

of 64
34 views
PDF
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
Document Description
Périodique de l OGBL Novembre 2014 N 11 Nein zur angekündigten Austeritätspolitik der Regierung! Non à la politique d'austérité annoncée par le gouvernement! Divers Agence/Antenne Adresse Permanences Luxembourg
Document Share
Document Transcript
Périodique de l OGBL Novembre 2014 N 11 Nein zur angekündigten Austeritätspolitik der Regierung! Non à la politique d'austérité annoncée par le gouvernement! Divers Agence/Antenne Adresse Permanences Luxembourg Differdange Dudelange Esch/Alzette Ettelbruck Grevenmacher Rodange Wiltz Frontaliers français Comment contacter l OGBL? Pour un conseil ou une assistance en matière de droit du travail ou de droit social vous pouvez vous adresser au Service Information, Conseil et Assistance (SICA) de l OGBL en composant le numéro de téléphone unique suivant: (00352) Pour toutes les autres questions, n appelez pas ce numéro svp! Pour nous poser une question, utilisez notre formulaire sur notre site internet sous la rubrique Service aux membres: Posez vos questions. Nous vous répondrons dans les meilleurs délais. Nouvelle adresse 31, rue du Fort Neipperg B.P. 2031, 31, rue du Fort Neipperg, L-1020 Luxembourg B.P. 126, 4, rue Emile Mark, L-4620 Differdange Maison syndicale, 31, avenue G-D Charlotte L-3441 Dudelange B.P. 149, 42, rue de la Libération, L-4002 Esch/Alzette 6, rue Prince Jean, L-9052 Ettelbruck 4, rue de l Eglise, L-6720 Grevenmacher 72, avenue Dr Gaasch, L-4818 Rodange 2, rue Michel Rodange, L-9557 Wiltz Mardi, jeudi: 9h00-11h30 Les autres jours sur rendez-vous Frontaliers français: Mardi et vendredi sur rendez-vous Mardi: 9h00-11h30 Jeudi: 9h00-11h30, 14h00-17h00 Lundi, mardi, mercredi, jeudi: 14h00-17h00 Mercredi: 9h00-11h30 Vendredi matin sur rendez-vous Lundi: 14h00-18h00 Vendredi: 8h30-11h30 Mardi, Jeudi: 8h00-11h30 Mardi: 13h30-16h30 Lundi matin, vendredi a-m: sur rendez-vous Lundi: 9h00-11h30 sur rendez-vous Mercredi: 9h00-11h30, 13h00-16h30 Mardi: 14h00-17h00 Mercredi: 9h00-11h30 Jeudi: 14h00-17h00 Lundi après-midi: sur rendez-vous Fax Fax Fax Fax Prochainement nouvelle adresse 14, route d Ettelbruck L-9230 Diekirch Fax Fax Audun-le-Tiche B.P. 41, 64, rue Maréchal Foch F Audun-le-Tiche Mardi, jeudi: 14h00-17h30 Fax (+33) (0) Thionville 32, allée de la Libération, F Thionville Lundi: 8h30-11h30, Mercredi: 14h00-17h30 Permanences spéciales droit social français: Fax (+33) (0) Les 1 er et 3 e vendredi du mois, 14h00-16h30 Volmerange 2, avenue de la Liberté, F Volmerange-les-Mines Jeudi: 14h30-17h30 sur rendez-vous Longwy Maison de la Formation CGT, Centre Jean Monnet F Longlaville Mercredi: 14h00-17h00 Fax (+33) (0) Frontaliers belges courriel: Aywaille 22, rue Louis Libert, B-4920 Aywaille (FGTB) 1 er et 3 e lundi du mois: 14h30-17h30 Bastogne 8a, rue des Brasseurs, B-6600 Bastogne (FGTB) 1 er samedi du mois: 9h00-11h30 Mardi: 14h30-17h30 Tél. (+32) (0) Habay-la- Neuve 11, rue de l Hôtel de Ville, B-6720 Habay-la-Neuve (Mutualité Socialiste du Luxembourg) Jeudi: 9h00-11h30 Vielsalm 57, rue de la Salm, B-6690 Vielsalm (FGTB) 1 er et 3 e jeudi du mois: 14h30-17h30 Deutsche Grenzgänger Bitburg Brodenheck-Straße 19, D Bitburg Mittwoch: Uhr Tel. (+49) (0) Trier Herzogenbuscher-Straße 52, D Trier 1. OG links (Ver.di) am Ende des Flurs rechts Donnerstag: Uhr Saarlouis Autres Services DTH 2 aktuell 11/2014 Karcher-Straße 1A, D Saarlouis (direkt am Kleinen Markt) Département des Travailleurs handicapés B.P. 2031, 146, bd de la Pétrusse, L-1020 Luxembourg Dienstag: Uhr Lundi, mardi, jeudi, vendredi: 8h00-12h00 et 14h00-18h00 Eures PED Sarre-Lor-Lux Rhénanie-Palatinat Rodange, Arlon, Bastogne, Aywaille, Vielsalm, Dudelange Stress au travail Service de consultation Tél.: (+352) Tel. (+49) (0) Fax (+49) (0) Joël Delvaux, Tél Sommaire xy Aktuell Sommaire Editorial 4 Un sombre avenir Dossiers nationaux 6 Comité exécutif Der OGBL verlangt von der Regierung eine sozial und steuerlich gerechte Politik Le secrétariat social vous informe Der OGBL trifft sich mit der neuen Adem-Führung Ordre du jour 7 e /XXXII e Congrès ordinaire de l'ogbl Du nouveau dans les entreprises 20 Aviation, Banques, Bâtiment, Commerce, Santé, Nettoyage, Services et Energie, SEW, Transformation sur métaux et Garages Départements 41 Immigrés: Rencontre à l'ambassade portugaise Studientagung der Pensioniertenabteilung Frontaliers 42 Besteuerung der Grenzgänger in Luxemburg ACAL Syndikat Transport Stammtisch Europe 43 Comité exécutif de la CES Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA Damit die WM 2022 nicht auf einem Friedhof gespielt wird Formation syndicale 50 Chambre des salariés 52 Présentation du bilan des formations LLLC Récentes publications Divers 55 Aktuell Monatszeitschrift des OGBL Unabhängiger Gewerkschaftsbund Luxemburg Verleger: OGBL Onofhängege Gewerkschaftsbond Lëtzebuerg Herausgeber für den OGBL: Jean-Claude Reding 60, bd. J.F. Kennedy B.P. 149 L-4002 Esch/Alzette Tel.: Fax: Internet: Verantwortlich für die Redaktion: Jean-Claude Reding Editeur responsable pour la Belgique: Jacques Delacollette 17, rue de l Ecole B-6666 Wibrin Druck / Impression: Techprint, Esch/Lankelz Die Redaktion behält sich Kürzungen der Beiträge vor. Die gezeichneten Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. La rédaction se réserve le droit d abréger les textes. Les articles signés ne reflètent pas nécessairement la position de la rédaction. aktuell 11/2014 3 Editorial André Roeltgen Generalsekretär des OGBL Schwarze Zukunft Am 14. Oktober 2014 hat die neue Regierung dem Land ihre neue Politik vorgestellt: Kaufkraftverluste und Sozialabbau und das trotz eines Wirtschaftswachstums von +2,5%-3,0%. Es hagelt Kritik und Unverständnis breitet sich aus. Nicht nur in Gewerkschaftskreisen. Zu Recht. Denn weder die gute wirtschaftliche Lage noch die insgesamt gesunde Situation der öffentlichen Finanzen rechtfertigen soziale Einschnitte und zusätzliche Belastungen der Haushalte. Völlig überzogen ist der Katastrophismus, den die Regierung in Bezug auf die öffentlichen Finanzen verbreitet. Luxemburg ist in keiner Schuldenfalle und auch auf der Einnahmeseite gibt es, trotz des Wegfalls der Mehrwertsteuer aus dem E-Commerce, keinen Grund für solche Überreaktionen. Doch statt neben der Erhöhung der Mehrwertsteuer, Korrekturen über den Weg einer sozial gerechten Steuerreform vorzunehmen, vergreift sich die Regierung am Sozialstaat und an der Kaufkraft der Haushalte. Dafür wurden die Regierungsvertreter nicht vom Volk gewählt. Bei ihrem Antritt versprach die Regierung, keinen Sozialabbau zu betreiben und den sozialen Dialog neu zu beleben. Beides ist Schnee von gestern. Das Austeritäts- und Sparpaket, das den abstrusen Namen Zukunftspaket trägt, bedeutet ein Schlag gegen die Realeinkommen der Haushalte und wird sich postwendend wachstumsschädigend auf die luxemburgische Wirtschaft, auf die Betriebe und Arbeitsplätze, auswirken. Die sozialen Einschnitte und die lange Liste zusätzlicher Belastungen werden in erster Linie die unteren und mittleren Einkommensschichten der Bevölkerung treffen. Kürzlich hat der Observatoire de la Compétitivité festgestellt, dass in Luxemburg die Verteilungsschere zwischen unten und oben größer geworden ist. Die Regierung hat jetzt beschlossen, dass es in diese Richtung weitergehen soll! Diese Politik wird der OGBL nicht unterstützen, er wird sie bekämpfen. Wer Zukunft machen will, der wird sie nicht über den sozialen Rückschritt erreichen. Die Kritik des OGBL richtet sich nicht gegen eine familienpolitische Orientierung, die arbeitstätige Eltern und ihre Kinder unterstützen will. Die Kritik richtet sich gegen eine Regierung, die vorgibt dies zu tun, es aber nicht tut. Warum werden beispielsweise die 71 Millionen Euro, die durch die Abschaffung der Erziehungs- und Mutterschaftszulage frei werden, nicht in die vom OGBL geforderte Aufwertung des Elternurlaubs und in die längst fällige Anpassung des Kindergeldes und des Kinderbonus investiert? Warum wird das Kindergeld zukünftig ab dem zweiten Kind drastisch nach unten revidiert? Inakzeptabel für den OGBL ist eine Politik, die die Finanzierung eines Teils des Sozialstaats aus dem allgemeinen Steueraufkommen herausbrechen will. Bereits im Vorsommer warnte der OGBL die Regierung eindringlich vor dem politischen Fehler, eine 0,5%-prozentige Sozialabgabe zwecks Finanzierung der Kasse der Familienzulagen einzuführen und wies auf die sozial ungerechte Lastenverteilung hin. Empörung beim OGBL haben die angekündigten Austeritäts- und Sparmaßnahmen gegen die Sicherung der Arbeitsplätze und gegen die Arbeitslosen ausgelöst. Die seit 2009 eingeführten Antikrisenmaßnahmen bei Kurzarbeit und Arbeitslosenunterstützung sollen abgeschafft und das wichtige Instrument der aide au réemploi soll verschlechtert werden. Wer der Arbeitslosigkeit nicht Herr wird, der vergreift sich an den Arbeitslosen. Wie anders soll man diese Angriffe der Regierung auf die Arbeitnehmer beschreiben? Die Vorschläge des OGBL für eine bessere Absicherung der Arbeitsplätze und für den Schutz gegen und bei Arbeitslosigkeit sind bislang in den Wind geschlagen oder ignoriert worden. Dunkle Zukunftswolken kündigen sich ebenfalls für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung an. Die angekündigten Sparmillionen werden nicht spurlos an den Leistungen, am Portemonnaie der Versicherten, an der qualifizierten Arbeit und an den Arbeits- und Lohnbedingungen des Personals im Gesundheits- und Sozialwesen vorbeiziehen. Der OGBL verlangt von der Regierung, dass sie diese Entwicklung unverzüglich abstoppt. Der OGBL hatte den Regierungswechsel befürwortet, damit der Austeritätspolitik ein Ende gesetzt werden könnte. Wir sind jedoch enttäuscht und getäuscht worden. Deshalb wird unsere Opposition Gestalt annehmen. Der Richtungswechsel der Politik ist die oberste Forderung. Für den Erhalt des Sozialstaats und für mehr Verteilungsgerechtigkeit in Luxemburg. Jetzt und nicht erst dann, wenn Zukunft ist! 4 aktuell 11/2014 André Roeltgen Secrétaire général de l OGBL Éditorial Un sombre avenir! Le 14 octobre 2014, le nouveau gouvernement a présenté au pays sa nouvelle politique: pertes de pouvoir d achat et démantèlement social, et cela malgré une croissance économique de +2,5% à 3%. Les critiques fusent et l incompréhension s étend. Pas seulement dans les milieux syndicaux. À juste titre, car ni la bonne situation économique, ni la situation globalement saine des finances publiques ne justifient des coupes sociales et des contributions supplémentaires à charge des ménages. Le catastrophisme que le gouvernement propage au sujet des finances publiques est totalement exagéré. Le Luxembourg ne se trouve nullement dans une spirale d endettement, et même du côté des recettes il n y a, malgré la perte de la TVA sur le commerce électronique, aucune raison de réagir de manière aussi disproportionnée. Mais au lieu de procéder, parallèlement à l augmentation de la TVA, à des corrections par la voie d une réforme fiscale socialement équitable, le gouvernement s en prend à l État social et au pouvoir d achat des ménages. Le gouvernement n a pas été élu par le peuple pour faire cela. Lors de sa prise de fonction, le gouvernement a promis de ne pas procéder à un démantèlement social et de ranimer le dialogue social. Tout cela est déjà de l histoire ancienne. Le programme d austérité et d économies qui porte le nom douteux de «paquet pour l avenir», constitue une atteinte directe aux revenus réels des ménages et va avoir des répercussions immédiates et dommageables sur l économie luxembourgeoise, les entreprises et les emplois. Les coupes sociales et la longue liste de mises à contribution supplémentaires affecteront en première ligne les bas et moyens salaires. Récemment, l Observatoire de la compétitivité a constaté qu au Luxembourg, le fossé entre riches et pauvres se creuse toujours davantage. Le gouvernement vient de décider que cela doit continuer dans cette direction! L OGBL ne soutiendra pas cette politique, il luttera contre elle. Celui qui veut construire l avenir, ne peut pas y arriver par une régression sociale. La critique de l OGBL ne vise pas l orientation de la politique familiale, qui veut soutenir des parents qui travaillent et leurs enfants. Sa critique vise le gouvernement, qui prétend faire cela, mais ne le fait pas. Pourquoi, par exemple, les 71 millions d euros qui se libèrent en raison de l abolition des allocations d éducation et de maternité, ne sont-ils pas investis, comme le revendique l OGBL, dans une revalorisation du congé parental et un ajustement, nécessaire depuis longtemps, des allocations familiales et du bonus pour enfant? Pourquoi les allocations familiales sont-elles amputées sérieusement à partir du deuxième enfant? L OGBL considère comme inacceptable une politique qui souhaite extraire le financement d une partie de l État social de la fiscalité générale. Dès le début de l été, l OGBL a mis en garde le gouvernement avec insistance face à l erreur politique d introduire une contribution sociale de 0,5% visant à financer la caisse des prestations familiales, tout en soulignant la répartition inéquitable des charges qui en résultera. L OGBL est indigné par les mesures d austérité et d économies annoncées qui vont s attaquer à la protection de l emploi et aux chômeurs. Il est prévu d abolir les mesures anti-crise introduites en 2009 relatives au chômage partiel et à l indemnité de chômage et de détériorer l important instrument que constitue l aide au réemploi. Celui qui n arrive pas à endiguer le chômage, punit les chômeurs. De quelle autre façon pourrait-on sinon décrire ces attaques du gouvernement à l égard des salariés? Les propositions de l OGBL pour une meilleure sécurité de l emploi ainsi que pour une meilleure protection contre le chômage et en situation de chômage ont été écartées d un revers de main ou bien ont été ignorées. Un sombre avenir s annonce également pour l assurance-maladie et l assurance-dépendance. Les millions d économies annoncées vont se faire ressentir sur les prestations, le porte-monnaie des assurés, le travail qualifié ainsi que les conditions de travail et de rémunération des salariés des secteurs de la santé et des services sociaux. L OGBL exige du gouvernement qu il mette sans tarder un terme à cette évolution. L OGBL s était exprimé en faveur du changement de gouvernement, afin de mettre un terme à la politique d austérité. Nous sommes toutefois déçus. Nous avons été trompés. Pour cette raison notre opposition va désormais prendre forme. Notre revendication majeure est le changement d orientation de cette politique. Pour le maintien de l État social et pour une redistribution plus juste au Luxembourg. Et cela dès à présent, et non seulement lorsque «l avenir» annoncé sera là. aktuell 11/2014 5 Dossiers nationaux Comité excécutif Le gouvernement annonce une politique d austérité Réuni le 20 octobre 2014, le Comité exécutif de l OGBL a pris acte du projet de budget 2015 socialement très déséquilibré présenté par le gouvernement et de sa volonté affichée de poursuivre et d accentuer au cours des prochaines années la politique d austérité totalement erronée qui a été entamée par le gouvernement précédent. Le Comité exécutif de l OGBL tient à dénoncer le tableau anxiogène et tendancieux que dresse le gouvernement de la situation financière dans laquelle se trouverait le Luxembourg. Alors que l administration publique affiche actuellement un excédent budgétaire même l Allemagne ne peut pas en dire autant et que même à politique inchangée, le budget de l État recouvrerait naturellement l équilibre à l horizon 2018, l OGBL se dit tout simplement scandalisé par la vision alarmiste que tente de propager le gouvernement pour justifier sa politique. L OGBL s offusque tout particulièrement du catastrophisme affiché par le gouvernement en matière de dette publique. Le niveau d endettement de l État luxembourgeois qui s explique par ailleurs essentiellement par une politique tout à fait justifiée d investissement pour l avenir, et d autre part, par le sauvetage des banques survenu au cours de la crise et de la participation au financement du Mécanisme européen de sauvetage (MES) demeure en réalité tout à fait raisonnable et d ailleurs toujours très respectueux des normes déjà très exigeantes fixées par la Commission européenne. Le Comité exécutif de l OGBL souligne dans ce contexte encore une fois l absurdité du paquet de mesures envisagées, d autant plus que celui-ci va venir étouffer la demande intérieure et donc entraver la reprise économique escomptée par le gouvernement dans ses propres prévisions de croissance. Sur le plan social, les conséquences du paquet de mesures présentées par le gouvernement sont quant à elles encore loin d avoir toutes été bien mesurées. Outre l augmentation de la TVA socialement injuste et l introduction d une contribution généralisée de 0,5% qui l est tout autant, le gouvernement compte réaliser au total 61% de ses économies par le biais de coupes dans le domaine de la politique familiale (allocation d éducation, allocation familiale, allocation de maternité), de la politique de l emploi (aide à la mobilité géographique, indemnité de chômage, chômage partiel, chômage intempérie, aide temporaire au réemploi, préretraite solidarité) et de la sécurité sociale (assurance maladie, assurance dépendance, Fonds national de solidarité/ RMG). De l autre côté, les employeurs se voient offrir encore cette année 20 millions d euros pour alimenter leur mutuelle et l État s engage même à augmenter sa participation de 0,3% à 0,45% dans le cadre du financement de celle-ci à partir de Le projet de budget 2015 va non seulement venir accentuer les inégalités qui se sont creusées au cours de ces dernières années, mais amène également à s interroger le Comité exécutif de l OGBL sur le niveau de croissance à partir duquel le pays peut encore espérer qu une politique socialement progressiste soit envisagée à l avenir. Le gouvernement mise en effet déjà lui-même sur une croissance de pas moins de 3% et il s apprête malgré tout à pratiquer une telle politique d austérité. L OGBL ne peut que s opposer fermement au projet de budget 2015 ainsi qu au programme pluriannuel du gouvernement et déplore une nouvelle fois ne pas avoir été consulté une seule fois lors de leur phase d élaboration. L OGBL lance enfin un vif appel au gouvernement en vue d une réorientation fondamentale de la politique budgétaire qu il envisage de mener. 6 aktuell 11/2014 Dossiers nationaux L OGBL exige du gouvernement une politique socialement et fiscalement équitable! Le gouvernement DP-LSAP-déi Gréng a présenté à la mi-octobre 2014 un paquet de mesures faussement baptisé «paquet pour l avenir». Les mesures annoncées par le gouvernement promettent, en réalité, un avenir bien sombre pour le Luxembourg. L OGBL s oppose formellement au projet du gouvernement et vient de publier, dans ce contexte, une brochure afin d expliquer pourquoi cette politique d austérité n a aucun sens, dans quelle mesure elle est économiquement erronée et enfin quelles répercussions négatives elle aura sur le plan social. Les lecteurs découvriront également les propositions alternatives que fait l OGBL à cette politique d austérité. L OGBL dit NON au «paquet pour l avenir» du gouvernement Plan de la brochure: u Présentation: le gouvernement annonce une politique d austérité u Introduction: un sombre avenir (par André Roeltgen, secrétaire général de l OGBL) u Le contexte européen: dans la lignée des politiques d austérité menées partout en Europe u Situation financière: les finances publiques sont tout à fait saines u Dette publique: un niveau d endettement des plus raisonnables u Situation économique: une politique économiquement erronée u Situation sociale: ce que la population a déjà subi depuis 2006 u Le paquet d austérité: Politique familiale: de pures mesures d économies Sécurité sociale: un démontage Une politique de l emploi ou contre l emploi? Des taxes, des taxes, et encore des taxes... Vers des transports publics moins attractifs? Autres mesures inquiétantes u Conclusion: l OGBL exige du gouvernement une politique socialement et fiscalement équitable! 1 aktuell 11/2014 7 Dossiers nationaux OGBL-Exekutive Die Regierung kündigt Austeri
Similar documents
View more...
Search Related
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks
SAVE OUR EARTH

We need your sign to support Project to invent "SMART AND CONTROLLABLE REFLECTIVE BALLOONS" to cover the Sun and Save Our Earth.

More details...

Sign Now!

We are very appreciated for your Prompt Action!

x